New Basket Oberhausen nutzt eine schwache Phase vom Liganeuling Leipzig
Pressemitteilung DBBL
„Mit der ersten Halbzeit bin ich absolut zufrieden!“ betonte Leipzigs Trainer Dominik Braun. Dazu hatte er auch allen Grund, denn der Aufsteiger spielte von Beginn an gut auf. Allen voran Jana Koch, die mit ihren 12 Punkten im ersten Viertel (davon drei Dreier) überzeugte. Im Gegenteil zu den Erstliganeulingen flatterten den Oberhausenerinnen, die mit Marlies Askamp und Ute Krätschmann zwei Routiniers in ihren Reihen haben, die Nerven. Nachdem die engagierten Leipzigerinnen in der 16. Spielminute mit 34:27 ein wenig absetzen konnten, wachten die Favoriten auf und lagen Sekunden vor der Halbzeitsirene noch einen Punkt vorne. Doch Jana Koch schoss ihr Team mit einem „Buzzer-Beater“ zur Pause zur 44:42- Führung.
„Wir haben in der ersten Halbzeit zu schnell abgeschlossen und uns zu viele Ballverluste geleistet. Ich habe meinem Team in der Halbzeit gesagt, dass keine Mannschaft zwei Halbzeiten lang so trifft.“, kommentierte Oberhausens Trainer Dirk Neuhaus. Und er hatte Recht. NBO erwischte den besseren Start und konnte sich mit einer 19:2 Serie einen beachtlichen 63:46-Vorsprung erarbeiten. In dieser Phase, in der bei Leipzig der Faden total gerissen ist, erlaubten sich die Mannschaft von Coach Dominik braun zu viele Ballverluste und verlor zu viele Reboundduelle. Der weitere Spielverlauf war wieder sehr ausgeglichen. Oberhausen hielt die 18 Punkte Führung bis zum Endstand von 84:66. „Ich bin trotz dem Sieg eher unzufrieden.“ Erklärte Dirk Neuhaus nach dem Spiel, „Die erste Halbzeit ärgert mich und wenn wir mit den Top-Teams mithalten wollen, müssen wir von Anfang an präsent sein.“
Punkteverteilung:
Leipzig: B. Lahl 2, J. Koch 15, A. Krug 7, C. Nicht 2, C. Nastor 2, I. herschel 9, K. Winkens 3, V. Kollten 13, J. Kempe 13
Oberhausen: J. Garner 12, S. richter 15, M. Mono 2, S. Willerberg 10, U. Krätschmann 14, K. Grimm 2, M. Askamp 25, N. Merwar 4